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Den diesjährige Skiurlaub hatten wir zu Gunsten des Januar-Wanderurlaubs auf Madeira gestrichen. Aber ganz auf Winteraktivitäten wollten wir nicht verzichten und suchten eine Urlaubsvariante, bei der eine Vielzahl von Wintersportarten vorhanden waren. Im Internet gab es mehrerer Berichte und Informationen über das Wintercamp in Idre (Schweden), in dessen Umgebung sehr gute Möglichkeiten für Langlauf, Schneeschuhlaufen, Winterwanderungen, Husky-Touren aber auch Abfahrtslauf vorhanden sind. Bei Schulz-Aktiv-Reisen fanden wir das Angebot für einen 10 tägigen Aufenthalt im Aktivcamp in Indre. Schulz Aktiv Reisen trat hier aber nur als Vermittler des Reiseveranstalters Rucksack Reisen auf, unter dessen Regie diese Reise durchgeführt wurde. |
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07.und 08. März- Urlaubsstart |
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Start der Urlaubstour war am 07.03. um 17:00 Uhr in Hamburg. Wir entschieden uns für die Auto-Anfahrt nach Hamburg. Unterwegs holten wir noch unser Kind Felix (Sybilles Sohn) in Potsdam ab, er ließ sich noch einmal zu einem Familienurlaub überreden (was bei dem Angebot überhaupt kein Problem war!). Da wir überpünktlich im Hamburg waren, nutzen wir gleich die Möglichkeit eines Einkaufs bei Globetrotter und wir hatten Riesenglück- Sonderverkauf von Winterkleidung. Da schlugen wir gleich kräftig zu, bei Preisnachlässen von 60-75% fiel uns dies auch nicht schwer. Weiter ging es zu unserer Radfahr-Freundin Heide in Hamburg. Wie sagt man so schön, hier konnten wir zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Wir trafen nach über einem halben Jahr unserer Mitradlerin Heide von der Masurenradtour 2007 wieder und so nebenbei bot sie uns eine Parkmöglichkeit für unser Auto an. Die Wiedersehensfreude war groß, wir wurden gleich mit Kaffee und Kuchen versorgt. Leider konnten wir nur eine kurze Zeit plauschen, versprachen aber auf der Rückfahrt etwas länger zu bleiben. Sie brachte uns auch noch zum Zentralen Omnibusbahnhof in Hamburg, dem Startpunkt unserer Reise. Super Service. Gegen 17:00 Uhr kam unserer Bus, 17:15 Uhr rollten wir in Richtung Nord-Osten mit dem Ziel Idre.
In Lübeck stieg unserer zweiter Busfahrer zu und hinter Lübeck verstärkte sich sich unsere Mannschaft um einen weiteren Schwedenwintersportler, Ute aus Ratekau. Weiter ging es bis zur Insel Fehmarn, es folgte die "Wasser-Überfahrt" (Fähre) nach Dänemark. In Hesingör verließen wir mit der Fähre Dänemark und hatten im schwedischen Hesingborg wieder festen Boden unter unseren Busrädern. Kurz vor unserem Ziel sahen wir dann auch die von unserm Busfahrer Wolfgang versprochenen Elche. 09:05 Uhr standen wir nach 14 Stunden Busfahrt im tief verschneitem Aktiv-Hüttencamp in Idre.
Nach einem sehr schmackhaften Frühstück wurden die Hütten bezogen.
In der Hütte (das GPS-Gerät zeigte eine Höhe von 446m) und auch der Blick nach außen, alles Bestens. Felix hatte gleich seinen Schlafplatz gefunden.
Wer nun glaubt, es wäre nach der anstrengenden Busfahrt Ausruhen angesagt, der irrt hier aber kräftig. Mittag ging es mit den campeigenen Minibussen zum Sportgeschäft nach Idre, Abfassen der Ski-Langlauf-Utensilien stand auf dem Programm. Bevor es in die Langlaufloipe ging, mussten wir noch den Begrüßungstrunk nehmen und es blieb sogar noch Zeit für ein kurzes Sonnenbad.
13:45 Uhr starten wir zu unserer ersten Langlauftour auf der Hausloipe, die von unserer Camp-Betreuerin Elke begleitet wurde. Für bisher nur Alpin- Skifahrer kamen wir sehr gut zurecht.
Bei dem herrlichen Winterwetter hat uns das Ski-Langlaufen sehr viel Spaß gemacht,
auch wenn wir so unsere Probleme bei den Bergab- und Kurvenfahrten hatten.
Nach einem Sturz konnten wir gut die Schneehöhe testen.
Da uns die hauseigene Langlaufloipe zu kurz war, verabschiedeten wir uns von unserer Camp-Langlauftruppe und starteten eine Zusatzrunde. Die Sonne hing schon sehr tief über den Bäumen und wir waren immer noch unterwegs. Kurz vor 18:00 Uhr erreichten wir das Camp.
Nach dem Abendbrot informierte uns unserer Campleiter Thomas über die möglichen Aktivitäten des Camps. Neben geführten Langlauf- und Schneeschuhtouren, Alpinskifahren, ein Outdoor-Tag (u.a. mit Eisangeln) waren auch halb- und ganztags Husky-Touren im Angebot. Zu den Austragungsorten der gebotenen Aktivitäten wurde der Transport mit den campeigenen Kleinbussen durchgeführt. Ein super Angebot, dass hat man mit Sicherheit nicht bei jedem Winterurlaub. Zum Essen (ob Frühstück oder Abendbrot) nur soviel, unserer Koch-Duo war Spitze. Einfache Hausmannskost und die hat jedes Mal super geschmeckt. |
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Heute stand für uns eine Langlauftour
am Idrefjäll auf dem Programm. Nach einer 15 minütigen Busfahrt erreichten
wir das Wintersportareal mit Langlauf-Station und einer Vielzahl von
Liften auf dem Idrefjäll. Gemeinsam mit Ute (aus Ratekau), Michael und
seiner Tochter Rita (aus Hamburg) entschieden wir uns für die große
Runde- die Waffelrunde, auf der uns unser Campbetreuer Nico begleitete.
Den Namen Waffelrunde trug diese Langlauftour zu recht, auf der Strecke warteten zwei Waffelhütten auf uns. In die erste Hütte hatten wir nur kurz hineingeschaut und uns dann auf Anraten von Nico für die zweite Hütte, die rustikalere und gemütlichere, entschieden. Die Waffeln wurden über ein offenes Feuer gebacken und hatten Spitze geschmeckt.
Neben der Waffelbackstube fanden wir einen gemütlichen Platz für unsere Waffelpause.
Gestärkt bewältigten wir den zweiten Teil der Waffelrunde und trafen nach 4 Stunden kurz vor 14:30 Uhr wieder am Ausgangspunkt ein.
Den sportlichen Teil des Tages rundete, wie bereits gestern, ein Saunabesuch ab. Die campeigene Sauna, ein Blockhütte aus Holz, wurde mit einem "Holz"-Ofen betrieben. Den Weg zur Sauna nutzen wir gleich für eine Fußmassage.
Nach dem Saunagang kühlten wir uns im "Außentauchbecken" ab.
Abschließend erlebten wir noch einen schönen Sonnenschein-Tagesausklang..
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Schneeschuhwanderung zum
Njupeskars-Wasserfall
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Heute entschieden wir uns für die
Schneeschuhwanderung zum Njupekärs, dem höchsten Wasserfall Schwedens.
Nach über 60 km Fahrt mit einem ungewolltem Ausflug
nach Särna erreichten wir 11:00 Uhr den Parkplatz am Fulufjället-
Nationalpark, dem Ausgangspunkt unserer Schneeschuhwanderung. Heute war
wieder Elke unser Guider.
Wir schnallten uns das erste Mal Schneeschuhe unter unsere Füße und waren nach den ersten Schritten begeistert von der sehr flexiblen Fortbewegungsart im Schnee.
Es war wunderschön durch die tolle Winterlandschaft zu spazieren.
Nach über 2 km Schneeschuhwanderung erreichten wir eine Hütte, von der wir schon den zugefrorenen Wasserfall sehen konnten. Bevor wir aber unserer Picknick -Pause in der Hütte einlegten ging es erst einmal zum Wasserfall.
Bis zur Eiswand des Wasserfalls mussten aber noch einige Meter bergab und bergauf bewältigt werden.
Bergablaufen war auch nicht so einfach. Unter dieser Brücke war noch ein Stück eisfreier Ablauf des Wasserfalls zu sehen, ansonsten nur Eis und verschneite Landschaft. Übrigens, so sieht der Wasserfall im Sommer aus.
Die letzten Meter bis zum Eis des Wasserfalls wurden immer steiler.
Felix und Norbert (aus Hamburg) versuchten bis zum Eisansatz hochzusteigen. Beide schafften es nicht, es war einfach zu steil.
Dafür erreichten wir aber ein seitliches Eisgebilde, quasi ein Nebenarm des Wasserfalls.
Nach dem Wasserfallbesuch ging es zurück zur Hütte - Picknickpause war angesagt.
Gut gestärkt eroberten wir das auf 880hm liegende Hochplateau und mussten dabei über 120 hm mit teilweise kurzen, sehr steilen Abschnitten (über 30% Steigung) überwinden. Es war aber phantastisch, als erster seine Schneeschuhspuren in der tief verschneiten Winterlandschaft zu hinterlassen.
Oben angekommen wehte uns eine kräftige Priese ins Gesicht. Dafür präsentierte sich uns aber eine schöne Fernsicht.
Diese Bauwerk ist eine Brücke, die im Sommer ihre Funktion voll erfüllen kann (sie überquert den Zufluss zum Wasserfall), aber im Winter bei ausreichend Eis und Schnee nicht erforderlich ist.
Jetzt standen wir oberhalb des Wasserfalls und konnten von hier unsere (Picknick) Hütte sehen.
Weiter ging es auf der Hochebene bei eisigem Gegenwind, was man an Felix seinem Gesicht auch erkennen kann.
Nicht alle gingen so ordentlich von der Hochebene hinunter. Felix und auch Norbert nutzen den letzen etwas steileren Teil des Berges mit der unberührten Schneelandschaft um nochmals Kindheitserinnerungen wach werden zu lassen - Purzelbäume schlagen, aber hier im Pulverschnee.
Weiter ging es bis zum letzten Stopp, einer kurzen Schokoladenpause, die unsere Campbetreuerin Elke sponserte.
Die jetzt folgende Waldwanderung war mit einigen Schnee-Natur-Bauwerken bestückt.
Der Sturz in die herrliche unberührte Schneelandschaft hatte keinem Weh getan. Bei strahlendem Sonnenschein war das ein Riesenspaß.
Der Fotograf hatte es auch nicht immer leicht.
Die letzten Meter unserer Schneeschuhtour gingen wir dann gemütlich an.
Auf der Rückfahrt zum Camp legten wir noch einen Kurzstopp ein, um einen Blick zurück auf das Wasserfallgebiet zu werfen. Das Camp empfing uns mit einer tollen Wolkenkulisse.
Vor dem Abendbrot stand der nun schon traditionelle Saunabesuch an.
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Heute ging es mit dem Kleinbus wieder
in Richtung Nordosten , auf einen Parkplatz unterhalb des Städjan
und nur wenige Kilometer vom Idrefjäll entfernt. Unsere 7-er Gruppe,
Sybille, Felix, Wilfried, Ute, Norbert und Michael mit Tochter Rita führte
heute der Campleiter Thomas an.
Nach über 1,5 km Wanddurchquerung erreichten wir die Baumgrenze. Hier legten wir eine kurze Pause ein.
Danach begann der Expetitionsteil unserer Städjan-Eroberungstour.
So kann es auch im Winter aussehen, Sonnenschein und tolle Sicht. (Dieses Bild und die nachfolgenden Sonnenschein-Bilder vom Städjan hat uns freundlicherweise Matthias http://members.surfeu.de/matthias.prinke/fotos/idre_200703/staedjan_index.de.htm zur Verfügung gestellt. Danke Matthias)
Die Sichtverhältnisse wurden von Meter zu Meter immer bescheidener. Zusätzlich wurde der Aufstieg immer steiler, da war schon der ganze Einsatz gefragt.
Wir standen voll in den Wolken, streckenweise waren die Bergeroberer nur noch schemenhaft zusehen.
Bei Sonnenschein sieht das so aus!
Nach 3,4 km und über eineinhalb Stunden standen wir auf dem 1131m hohen Städjan. Ringsum nur weiß, von der schönen Landschaft war nichts zu sehen.
Und auch hier wäre es bei Sonnenschein
schöner gewesen, natürlich nur unbedeutend
Die Sichtverhältnisse besserten sich auch nicht beim Abstieg.
Nach einer kleinen Zusatzrunde, Thomas musste zur Orientierung den Kompass zur Hilfe nehmen, erreichten wir das rettende Ufer, die Waldkante. Hier herrschten wieder für einen bewölkten Tag normale Sichtverhältnisse.
Der Rückweg durch den Wald bereitete uns einen Riesenspaß. Felix versuchte einen Abfahrtslauf mit Schneeschuhen.
Thomas erklärte uns, dass die hellgrünen Farne an den Bäumen ein Zeichen für sehr saubere Luft sind. Diese wachsen nur unter sehr sauberen Luftbedingungen.
13:15 Uhr erreichten wir wieder den Eingang zum Städjan- Nipfjället- Naturreservat.
5 Minuten später waren wir am Kleinbus.
Es sollte für alle zurück ins Camp gehen. Aber ein Teil unserer Gruppe (Sybille, Felix, Wilfried, Michael und Norbert) wollten den Weg zum Camp per Schneeschuh bewältigen. Thomas brachte uns zum Ausgangspunkt am Idrefjälls. Wir hatten die Idee, mit Hilfe des GPS-Gerätes den kürzesten Weg zum Camp zu finden. 13:45 Uhr starten wir. Norbert versank gleich beim ersten kleinem Abhang trotz Schneeschuh bis zum Bauch im Schnee.
Weiter ging es berg auf und bergab durch unberührte Schneelandschaft und wir standen mehrmals bis über die Knie im Schnee. Daraufhin entschieden wir zurück zu gehen und neben der gespurten Langlaufloipe vom Idrefjäll zum Camp zu laufen.
Das war für uns nicht so anstrengend. Auf dem letzten Teil der Strecke (ca. 700 m) verließen wir dann doch noch mal die Langlaufloipe und kämpften uns mit Hilfe des GPS-Gerätes bis zum Camp durch, was uns auch hervorragend gelang. Allerdings mussten wir uns zwischendurch einige Male aus dem Tiefschnee ausbuddeln (wieder bis zum Bauch im Schnee und auch der Schneeschuh ließ sich nicht ohne Hilfe einer zweiten Person aus dem Schnee befreien) . Fazit für uns: Trotz GPS-Gerät sollte man für längere Strecken im Winter begehbare Wege suchen und wenn dadurch auch ein Umweg entsteht. 17:36 Uhr erreichten wir unserer Camp. |
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Der gestrige Schneeschuhtag hatte an unseren Füssen ganz ordentliche Erinnerungen hinterlassen, jeder konnte mehrere Blasen präsentieren. Da heute eine große Langlauftour im nicht gespurten Gelände auf dem Plan stand legten wir in Anbetracht der geplanten Aktivitäten der nächsten Tage ein "Weicheitag" ein. Wir absolvierten bei teilweise Regen bzw. Schneeregen eine Langlaufrunde auf unserem Haus-See.
Aufgrund der nicht gerade tollen Wetterverhältnisse brachen Sybille und Felix die Tour nach 4 km ab und fuhren zurück zum Camp. Ich (Wilfried) besuchte noch die gegenüberliegende Uferseite und fuhr fast bis zum Ende des Haus-Sees.
Obwohl die Eisdecke 60-70 cm stark war gab es auf dem See ein größeres natürliches Eisloch (kein Eisanglerloch). Teilweise bildeten sich durch den Regen knöcheltiefe Wasserlachen auf dem See. Das Wetter und die Schnee-Langlaufbedingungen hatten wirklich keine Begeisterungstürme bei uns hervorgerufen.
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In unserer Hütte sah es wie in einem großen Trockenraum aus, jede Möglichkeit zum Aufhängen der nassen Kleidung wurde genutzt.
Tagsüber war es nicht so toll, dafür erlebten wir aber einen schönen Tagesausklang bei Lagerfeuer und Glühwein im Tipi.
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Der heutige Tag begrüßte uns mit Neuschnee, das war das erste Mal hier in Idre. Heute ging es für uns noch einmal zur Schneeschuhwanderung zum Njupekärs. Die heutige Tour zum Wasserfall entsprach von der Strecke in etwa der Tour vom 10. März. Es gab aber doch einen anderen großen Unterschied, die Landschaft - sie war mit Neuschnee bedeckt.
Die Picknickpause war wieder in der Hütte. Hier wurde heute geheizt. Ein toller Ofen, die Augen der Eule auf der Ofenklappe leuchteten.
Nach der Pause ging es hinauf zum Hochplateau durch eine herrliche Winterlandschaft.
Die Sicht oben war genauso bescheiden wie gestern auf dem Städjan. Die Sträucher und kleinen Bäume präsentierten sich als Eisfiguren.
Wir unternahmen noch einen Abstecher auf eine kleine Bergkuppe, von der wir einen tolle Sicht auf das Fulutjället hatten.
Auf dem Abwärtsweg besserte sich kurzzeitig die Sicht. Felix nutzte heute den Neuschnee wieder für eine Purzelbaum- Einlage.
Zum Abschluss der heutigen Tour besuchten wir die Ausstellung über den Fulufjället- Nationalpark. Kurz nach 16.00 Uhr waren wir wieder am Ausgangspunkt der Wasserfall-Tour.
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Heute stand das Highlight der
Aktivurlaubswoche auf dem Programm, die Ganztags-Huskytour. Wir (Sybille,
Felix, Wilfried und Frauke aus Hamburg) starteten mit dem Minibus um 9:30
Uhr Richtung Westen und erreichten nach 15 Minuten Drevdagen mit seiner
Huskyfarm. Wir wurden gleich stürmisch von den Huskys begrüßt.
Die Auswahl und das Anziehen der extrawarmen Boots war nicht ganz einfach.
Nach der Schuh-Anzieh-Aktion ging es zu unseren Schlitten. Die Husky wurden gerade eingespannt.
Sie wussten das es gleich losgehen würde, teilweise jaulten sie wie die Wölfe. Nachdem unserer Guider Bert mit seinem Schlitten in der Spur war, gab es kein halten mehr für die Huskys. 11:05 Uhr - jetzt ging für uns auch die Post ab. Ein sehr stürmischer Start, aber ein tolles Gefühl mit den Hunden vor dem Schlitten über den Schnee zu gleiten.
Allein mit den Hunden durch die tief verschneiten Wälder, es war phantastisch.
Wir waren der Meinung, dass noch nicht viel Zeit seit dem Start vergangen war, als Bert die Picknick-Pause einlegte. Aber wir irrten gewaltig, es war bereits 14:15 Uhr und das GPS-Gerät zeigt uns 33,5 km an. Es gab Kartoffelsuppe mit Würstchen und heißen Tee.
Die Hunde pausierten auch, aber jeder auf seine Art und Weise. Bert erklärte uns, dass die erfahrenen Hunde sich hinlegen und ausruhen und nur die jungen unerfahrenen Tiere aktiv sind. Felix hatte junge Hunde vor seinem Schlitten, die hatten sich sogar gegenseitig gebissen, aber alle anderen waren sehr ruhig und friedlich.
Weiter ging es durch die herrliche Winterlandschaft, die nur wenige Kilometer von der norwegischen Grenze entfernt war. Auf den letzten Kilometer überquerten wir den zugefrorenen See,
bevor wir um 16:07 Uhr nach 45,9 km wieder unseren Ausgangspunkt erreichten.
Alle legten mit Hand an.
Wir verabschiedeten uns von unseren schon lieb gewordenen Freunden. Nicht nur unsere Hunde hatten sich die Ruhephase redlich verdient. Diese Huskys nahmen am Polarcup teil und legten in zwei Tagen etwa 400 km zurück.
Abschließend lud uns Bert noch zu Kaffee und Gebäck ein. Es war ein wunderschöner Tag, obwohl wir die Sonne nur wenige Minuten sahen. |
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Heute hieß es Abschiednehmen vom Camp und
der wunderschönen Winterlandschaft. Aber nicht wie es bisher in anderen Urlauben
üblich war, nach dem Frühstück die Heimreise antreten, nein hier ist eben alles
anders. Wir hatten noch den ganzen Tag zur freien Verfügung, die Abreise war
erst nach dem Abendbrot, 18.00 Uhr. Wir entschieden uns nochmals für eine Ski-Langlauftour über den Haus-See, aber diesmal bei schönem Wetter. Es ging zu Fuß in den Ort vorbei an der Pizzeria und einem Souvenirladen zum Sportgeschäft, Skiausrüstung ausleihen.
09:50 Uhr starteten wir bei strahlendem Sonnenschein unserer letzte Outdoor-Aktivität des Idre- Winterurlaubs.
Nach 20 Minuten Langlauf vergrößerte sich unsere Ski-Truppe, Ute und Norbert kamen dazu. Gemeinsam ging es dann über den zugefrorenen See.
Na, nicht ganz zugefroren. Wir gingen bis zu der Stelle, wo ich (Wilfried) bereits am Mittwoch das Loch gesehen hatte und nicht ganz eine Skistocklänge tief.
Nach Abgabe der Skiausrüstung ging es wieder zu Fuß zum Camp, wobei wir auch andere Fortbewegungsmöglichkeiten sahen.
Bis zum Abendbrot war noch reichlich Zeit. Nach dem Duschen legten wir eine Stunde Erholungs-Urlaub ein.
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15. und 16. März |
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Heimfahrt |
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17:55 Uhr saß die komplette Mannschaft im
Bus, wir starten in Richtung Süden mit dem Ziel Hamburg. Wir fuhren die gleiche
Strecke zurück (diesmal leider ohne Elche) und erreichten 9:47 Uhr den Zentral-
Omnibus-Bahnhof in Hamburg. Zwischendurch verließ uns Ute auf einem
Autobahnparkplatz bei Ratekau In Hamburg verabschiedeten wir uns von dem Rest
der Idre- Mannschaft.
Unser Taxi- Service klappte hervorragend, Heide stand 10:00 Uhr mit Auto am Zentral- Omnibus-Bahnhof. Bei Heide wurden wir wieder bestens bewirtet, uns erwartete ein reich gedeckter Frühstückstisch. Wir plauschten ausführlich über unseren Idre- Winterurlaub. Die sehr herzliche Verabschiedung koppelten wir mit der Möglichkeit, dass wir vielleicht in den nächsten Jahren noch einmal einen gemeinsamen Aktivurlaub unternehmen könnten. Wir brachten Felix nach Potsdam und legten dort gleich noch eine Kaffeepause ein. Kurz nach 17:00 Uhr betraten wir unsere Wohnung, ein wunderschöner Winter-Aktiv-Urlaub war Geschichte. |
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